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Aufgaben der U-Bahnwache
Wohl jedem U-Bahn-Nutzer in München sind die Frauen und Männer in den Uniformen mit den leuchtend gelben Schulterstücken bekannt: Seit über 20 Jahren versehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der U-Bahnwache ihren Dienst und tragen damit zur großen Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs in München bei.
Die Münchner U-Bahn ist alles andere als ein Kriminalitätsschwerpunkt. Nur rund 3 Prozent der Gewaltdelikte in München entfallen
auf die U-Bahn. Fast genauso gut wie die objektive Sicherheitslage ist generell das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste. Aber
gerade abends und nachts fühlen sich viele Fahrgäste unsicher, obwohl die "objektive Gefahr", Opfer einer Straftat zu werden,
auch in dieser Zeit sehr gering ist. Um die objektive und subjektive Sicherheit zu fördern, hat die Münchner Verkehrsgesellschaft viele
Maßnahmen ergriffen. Dabei ist die U-Bahnwache der zentrale Baustein im Sicherheitskonzept der Münchner U-Bahn. Rund um die Uhr an 365
Tagen im Jahr ist die U-Bahnwache im Einsatz. Der besteht vor allem aus Streifengängen in U-Bahnhöfen und Zügen. Durch Präsenz
entsteht Sicherheit – aber die Arbeit hat noch viele weitere Facetten, z. B. Hilfe für Fahrgäste, Informationen über das
Liniennetz und die Fahrkartentarife, Betreuung von Aufzügen und Fahrtreppen, Fahrkartenkontrollen usw.
Man sieht: Die Sicherheitsfachkräfte der U-Bahnwache sind keine "Schwarzen Sheriffs" – die gibt es in der Münchner U-Bahn schon seit 1989 nicht mehr. Gefragt sind vielmehr gut ausgebildete, kundenorientierte und engagierte Mitarbeiter, die die vielfältigen Aufgaben im Sicherheitsbereich eines modernen Verkehrsunternehmens professionell bewältigen können. Begleiten Sie auf den folgenden Seiten die Münchner U-Bahnwache, indem Sie sich durch die "Stationen" der täglichen Arbeit klicken.